Aktuelle Viren-Warnungen |
|
||||||||||||||||||||
|
||||||
Zum ersten Male ist mit NIMDA ein neuer, raffinierter Internet-Virus aufgetaucht, der Internet-Server befällt und einen PC allein durch das Surfen im Internet infizieren kann! Der Wurm nutzt dabei Sicherheitslücken im Internet-Explorer 5.0 aus, um sich lawinenartig auszubreiten. Anwender sollten dringend auf den Internet Explorer 5.5 mit Service Pack 2 oder den neuen Internet Explorer 6.0 updaten. Mit diesen neuen Versionen kann sich der Wurm nicht mehr automatisch verbreiten. NIMDA kann allerdings auch per eMail auf einen Rechner gelangen. Besonders gefährdet sind Nutzer, die mit bestimmten Versionen von Outlook Express arbeiten. Dort genügt alleine schon das Ansehen einer eMail, um den Rechner zu infizieren! Er verschickt sich zunächst per eMail ohne Nachrichtentext und mit einer anhängenden README.EXE. Die Dateinamenserweiterung .EXE wird üblicherweise nicht angezeigt. Beim Öffnen der Datei aktiviert sich der Wurm und beginnt den Rechner zu infizieren. Ältere Outlook-Versionen oder Outlook Express führen die Datei bereits aus, wenn das Vorschaufenster aktiv ist. Das bedeutet, man muß nicht einmal auf das Attachement klicken, um die Katastrophe auszulösen! Angeblich trat NIMDA (rückwärts gelesen "ADMIN") das erste Mal in Korea auf und nahm mit rasender Geschwindigkeit seinen Lauf gen Westen. Experten bezeichnen ihn teilweise als Virus, als Wurm und als Trojaner. NIMDA kann nicht nur alle gängigen Windows-Systeme infizieren, sondern auch Microsoft IIS Webserver. Infizierte Systeme lassen sich am Vorhandensein einer Datei mit dem Namen ADMIN.DLL im Hauptverzeichnis erkennen (z.B. C:\ADMIN.DLL). Auf einigen befallenen Systemen öffnet sich auch der Windows Media Player, jedoch ohne etwas abzuspielen. Die neuste Version der mehrfach prämierte Software 'AntiVir' erkennt NIMDA bereits und kann den Virus unschädlich machen. Sie finden die Software zum kostenlosen Download unter http://www.free-av.de! In Netzwerken sollte das Öffnen von EXE-Dateien bei eMails in jedem Fall deaktiviert werden. Weiterhin sollte das Anti-Viren-Programm aktualisiert werden. Inzwischen haben zahlreiche Hersteller auf NIMDA reagiert und bieten Updates an, die den Schädling erkennen und beseitigen können oder beschreiben verschiedene Sicherheitsmassnahmen. Im Rahmen der "Offensive gegen Viren" steht für private Kunden unter http://www.antivir.de die aktualisierte AntiVir Personal Edition kostenlos zur Verfügung. Die oben genannten Versionen des
Internet Explorers finden Sie unter: Weitere Informationen finden Sie bei TREND MICRO! |
|||||||||
Bei dem Virus "SirCam" handelt es um einen höchst gefährlichen Wurm, der sich per Internet und lokale Rechnernetze verbreitet. Die Trägerdatei ist eine 130 KB große, mit Delphi geschriebene Windows-Anwendung. Bei seiner Verbreitung kann der Wurm neben seinen eigenen Dateien auch zusätzliche DOC-, XLS- und ZIP-Dateien anheften (siehe unten), sowie auch Dateien in anderen Formaten, woraufs die Größe des Attachments 130 KB überschreiten kann. Nach dem Starten (zum Beispiel durch Doppelklick auf das Icon der angehängten infizierten Datei), dringt der Wurm ins System ein, versendet die infizierten Nachrichten (die angehängte Dateien mit einer Wurmkopie umfassen), infiziert Computer im LAN, die gerade eingeschaltet sind (falls es im Netz Festplatten gibt, auf die er sich speichern kann), und führt - je nach Systemdatum - eine eingebaute Routine aus. E-Mail-Verbereitung |
|||||||||
Offensichtlich speziell auf die Nutzergewohnheiten deutscher Surfer zugeschnitten ist ein neuer Compter-Wurm, den der Antivirenspezialist Kaspersky Lab entdeckt hat. Der Wurm trägt den Namen "Anset", tarnt sich als neue Version des Trojaner-Scanners "Ants" und verbreitet sich via E-Mail. In der Betreffzeile der E-Mail steht "ANTS Version 3.0"; die Botschaft selbst lautet: "Hi,
Anhängend die neue Version 3.0 von ANTS, dem bislang
einzigartigen kostenlosen Die E-Mail führt als Absender die
Adresse webmaster@avnet.de mit dem
Namen Andreas Haak. Die angehängte Datei heiße
"ants3set.exe". |
|||||||||
Der
Internet-Wurm namens "Aliz" tauchte erstmals im
Monat Mai 2001 im World Wide Web auf. Im Monat November
2001 wurden weltweit erneute Infektionen gemeldet. Der
Wurm verbreitet sich via E-Mail. Im Anhang der
elektronischen Botschaft, die meist keinen Text enthält,
befindet sich die vier KByte große Datei
"whatever.exe". |
|||||||||
Ein
neuer Mail-Wurm treibt sein Unwesen! Sollten Sie dieser
Tage Mails mit einem Anhang und einem Betreff bekommen,
der mit den Buchstaben "RE:" als Weiterleitung
gekennzeichnet ist, sollten Sie ausgesprochen vorsichtig
zu Wege gehen, denn es könnte sich um den E-Mail-Wurm
BadTrans.B handeln, der seit Samstag im Internet wütet. Die
gefährlichen Datei-Namen Pics.ZIP.scr Der
Wurm verwendet eine Sicherheitslücke im Internet
Explorer (IE) 5.1 und IE 5.5 SP 1, damit infizierte
Attachments automatisch ausgeführt werden. Microsoft
bietet bereits ein entsprechendes Patch-Programm an, um
die Lücke zu schließen. Der IE 5.5 mit Service Pack 2
sowie der IE 6 sind von der Sicherheitslücke nicht
betroffen. Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.tu-berlin.de/www/software/virus/aktuell.shtml! |
|||||||||
Ein neuer Computervirus mit dem Namen "Goner" hat sich innerhalb kürzester Zeit über große Teile der Welt ausgebreitet und millionen Rechner von Firmen und Privatleuten befallen. "Goner" wird aktiv, wenn man den Anhang einer E-Mail öffnet, der einen verseuchten Bildschirmschoner enthält. Die schnelle Ausbreitung überraschte sogar Experten. My Channel-Sicherheitsexperte Peter Huth: "Es ging wahrscheinlich so rasend, weil große Firmennetzwerke die erste Ausbruchswelle ausgelöst haben". Befallen werden Computer mit Windows-Betriebssystemen. Der Virus löscht bestimmte Anwendungen - darunter sogar Virenschutzprogramme - und verschickt sich selbsttätig an Adressen, die in Dateien des befallenen Computers gespeichert sind. Die englischsprachige E-Mail gibt als Betreff (subject) nur die freundschaftliche Begrüßung «Hi» an. Der kurze Text lautet übersetzt: "Wie geht's dir? Als ich diesen Bildschirmschoner sah, habe ich gleich an dich gedacht! Ich bin in Eile. Ich verspreche dir, du wirst ihn mögen." Selbst wenn Ihnen der Absender bekannt ist, ist das sofortige Löschen der E-Mail ratsam. Bei Öffnen des Anhangs verschickt sich die E-Mail selbsttätig an alle Adressen, die auf dem betreffenden Computer in den E-Mail-Programmen Microsoft Outlook und Outlook Express gespeichert sind. |
|||||||||
Der
neue Internet-Virus ist für Computersysteme eine
ernstzunehmende Gefahr, denn das verseuchte
Mail-Attachement löscht und überschreibt
Internetdateien mit dem infizierten Code, so dass eine
möglichst große Verbreitung sichergestellt wird. Der
Schädling kommt als Mail-Attachment (eingenistetes
Java-Script) und tritt auch im IRC-Chat auf. Unter
anderem verändert Gigger die mirc.ini (sofern MIRC
installiert) und verschickt sich an Chat-Teilnehmer, die
den gleichen Kanal besuchen. An folgenden Merkmalen ist der Virus leicht zu erkennen. In der Betreffzeile einer Mail steht "Outlook Express Update" und ihr ist ein Attachment folgenden Namens angehängt: "Mmsn_offline.htm" ! Als generellen Hinweis kann man sagen, daß Anhänge von Mails nur geöffnet werden sollten, wenn aus dem Inhalt der Mail oder dem Absender hervorgeht, daß sich keine böse Überraschung in der Datei verbirgt. Empfohlene
Antivirenprogramme: http://www.free-av.de/ und http://www.antivir.de. |
|||||||||
Ein neuer Internet-Wurm namens "Caric-A" ist aufgetaucht! Vorsicht ist geboten bei E-Mails mit dem Betreff »bill caricature« und einem Anhang namens »cari.scr«. Beim Öffnen der Datei erscheint Bill Clinton, der Saxofon spielt, aus dem ein BH auftaucht. Der Wurm sendet sich selbst an alle im Outlook-Adressbuch gespeicherten E-Mail-Adressen. Am Ende der E-Mail steht folgende Textzeile: »No viruse (sic) found - Mcafee.com«. Damit soll offenbar der Eindruck erweckt werden, dass die E-Mail auf Viren untersucht wurde. "Caric-A" verfügt über eine Schadensfunktion, die um 8:00 Uhr täglich ausgeführt wird. Der Wurm versucht, die Laufwerke C:, D:, E: und F: zu löschen und Dateien mit den Erweiterungen "SYS", "VXD", "OCX" und "NLS" zu verschieben. |
|||||||||
Vornehmlich auf Erotik- oder Glücksspielseiten öffnen sich schell irgendwelche Popup-Fenster, in denen Programme zum Download angeboten werden. Angeblich dienen diese zum Beschleunigen bzw. dem kostenlosen Zugang von Sexdiensten, Chaträumen o. ä. Das Herunterladen derartiger Software sollte immer abgelehnt werden. Achten Sie außerdem auf Unregelmäßigkeiten während des Surfens! Nicht selten erscheinen in der Taskleiste unbekannte Symbole, die auf 0190-Dialer hinweisen. Auch auf dem Desktop könnten unbekannte Verknüpfungen auftauchen. Weitere Informationen über 0190-Dialer erhalten Sie bei www.dialerschutz.de! Der neue Mail-Wurm "W32/Yaha-E, der über einen eigenen SMTP-Client verfügt und entweder einen Mailserver aus der Windows-Registrierung oder aus einer internen Liste verwendet, kommt als Mail mit Attachment und versucht im Text mit den Worten "Hi - Check the Attachment... - See u", "Attached one Gift for u..." oder "WOW CHECK THIS" den Empfänger zum Klick auf den Anhang zu verführen. Bei einem Klick auf das Attachment wird eine Kopie dessen im Base64-Format im Ordner C:\Windows\Temp mit dem Dateinamen "kitkat" deponiert. Außerdem erstellt der Mail-Wurm eine Kopie von sich im Papierkorb-Ordner mit einem Namen aus vier zufällig gewählten, klein geschriebenen Zeichen, deren Pfad zum Registrierungseintrag "HKLM\exefile\shell\open\command\default" hinzugefügt wird. Daraufhin werden eine DLL- und eine TXT-Datei mit dem Wurmkopie-Namen erstellt. Der Schädling versucht eventuell vorhandene Sicherheitssoftware zu deaktivieren. |
|||||||||
»Bugbear« (Schreckgespenst) wird von McAfee als hochgefährlich für private Nutzer und Unternehmer eingestuft. Der Wurm nutzt eine Sicherheitslücke im Microsoft Internet Explorer, die zur Ausführung von E-Mail-Anhängen führt. Er versucht, Sicherheitssoftware wie Antiviren-Programme auszuschalten. Außerdem wird ein sogenanntes trojanisches Pferd installiert, daß in der Lage ist, Passwörter beim Eintippen abzufangen und es von außen ermöglicht, auf den Rechner zuzugreifen. Eine
Software zum Prüfen und Entfernen des Virus können Sie
unter nachstehenden Link downloaden. Entpacken Sie die
Datei f-bugbr.zip und starten Sie f-bugbr.exe. Danach
wird der Computer einer Prüfung unterzogen, und
eventuell gefundene Bugbear Viren entfernt: |
|||||||||
Allenthalben wird derzeit vor dem COMPUTERWURM LOVSUN (W32/Blaster) gewarnt, der sich mit einer enormen Geschwindigkeit im Internet ausbreitet und den es in mehreren Ausführungen gibt: Worm/Lovsan.A (W32/Lovsan.worm), (WORM-MSBLAST.A) Worm/Lovsan.A nutzt den sogenannten
RPC DCOM Buffer Overflow aus. Durch diese
Sicherheitslücke wird dem Angreifer der Vollzugriff auf
ein Windows NT/2000/XP System erlaubt. Der mit dem
Laufzeitkomprimierungsprogramm UPX gepackte Computerwurm
versucht eine Verbindung über den Port 135 aufzubauen.
Er scannt hierzu wahllos IP Adressbereiche ab, und sollte
er ein verwundbares System gefunden haben, sendet er
spezielle Kommandos zu dem Programm TFTP (Trivial File
Tranfere Protocol). Dieses Programm startet den Download
des Wurmprogramms und führt ihn aus. Er kopiert
sich in das Windows System32 Verzeichnis (meist
C:\Windows\System32\ oder C:\WINNT\System32\) unter dem
Dateinamen MSBLAST.EXE. Damit der
Wurm beim nächsten Systemstart erneut ausgeführt wird,
erstellt er folgenden Registry Eintrag: Das
mit dem Computerwurm hauptsächlich Microsoft geschädigt
werden soll, lässt sich auch in der entpackten Wurmdatei
enthaltenen ASCII-Text entnehmen: Windows 9x/ME sind von der Sicherheitslücke nicht betroffen, können jedoch diesen Wurm auch weiterverbreiten, sofern er manuell ausgeführt wird. Worm/Lovsan.B (W32/Blaster-B), (Win32.Poza.B) Worm/Lovsan.B nutzt den sogenannten
RPC DCOM Buffer Overflow aus. Durch diese
Sicherheitslücke wird dem Angreifer den Vollzugriff auf
ein Windows NT/2000/XP System erlaubt. Der Computerwurm
versucht eine Verbindung über den Port 135 aufzubauen.
Er scannt hierzu wahllos IP Adressbereiche ab und sollte
er ein verwundbares System gefunden haben, sendet er
spezielle Kommandos zu dem Programm TFTP (Trivial File
Tranfere Protocol). Dieses Programm startet den Download
des Wurmprogrammes und führt ihn führt ihn aus. In
manchen Fällen kommt Worm/Lovsan.B mit einem Hilfe eines
Droppers. Dieser Dropper mit dem Namen Index.exe (32.045
Bytes) erstellt die das Windows System32 Verzeichnis
(meistens C:\Windows\System32\ oder C:\WINNT\System32\)
die Datei
TEEKIDS.EXE (5.360
Bytes), sowie die Datei ROOT32.EXE (19.798
Bytes). Weiterhin wird eine Datei mit dem Namen LS.EXE in das
Windows Temp Verzeichnis erstellt (meistens
C:\Windows\Temp\ oder C:\WINNT\Temp\). Damit der Wurm
beim nächsten Systemstart erneut ausgeführt wird,
erstellt er folgende Registry Einträge: Der Wurm führt an bestimmten Tagen im Monat DDoS-Attacken gegen die Webseite windowsupdate.com aus. Windows 9x/ME sind von der Sicherheitslücke nicht betroffen können jedoch diesen Wurm auch weiterverbreiten sofern er manuell ausgeführt wird. Worm/Lovsan.C
(W32/Blaster-C), (Win32.Poza.C) Worm/Lovsan.C nutzt den sogenannten
RPC DCOM Buffer Overflow aus. Durch diese
Sicherheitslücke wird dem Angreifer den Vollzugriff auf
ein Windows NT/2000/XP System erlaubt. Der Wurm führt an bestimmten Tagen im Monat DDoS-Attacken gegen die Webseite windowsupdate.com aus. Windows 9x/ME sind von der Sicherheitslücke nicht betroffen können jedoch diesen Wurm auch weiterverbreiten sofern er manuell ausgeführt wird. |
|||||||||
Ein
neuer, höchst gefährlicher Internetwurm kriecht durchs
Interent. Der PC zeigt eine Fehlermeldung (LSA Shell) an
und startet neu. Wenn Sie die Datei
"avserve.exe" oder "avserve2.exe" im
Windows Directory haben, kann das ein Anzeichen einer
Infektion mit dem Wurm "Sasser" sein. Der Wurm
"W32/Sasser" verbreitet sich nicht wie die
meisten anderen Würmer über E-Mails, sondern nutzt eine
Sicherheitslücke in Windows Betriebssystemen. Er gelangt
direkt - ohne eMailkontakt - auf den Rechner. Das macht
ihn so gefährlich. Unter gegebenen Voraussetzungen
verbreitet sich der Wurm ohne "aktive
Beteiligung" seitens der Anwender auf Windows2000 -
und XP Systemen. Der Schädling nutzt einen Fehler im
Local Security Authority Subsystem Service (LSASS), der
unter anderem zur Authentifizierung von Systemen in
Netzwerken dient. |
|||||||||
|
||||||||||||||||||||||
| © Manfred Wirth 26.09.1998 |