| Sebalder
Platz Zwischen Sebalduskirche und Albrecht-Dürer-Platz erstreckt
sich der Sebalder Platz, an dem früher einmal
die Moritzkapelle gestanden hatte.
Schürstab-Haus
Die
mächtige Baulichkeit weist bis zum Dachfirst
sieben und im östlichen Teil sogar acht
Geschosse auf und gehörte von 1328 bis 1470 der
vermögenden Patrizierfamilie Schürstab, die um
1380 das schönste Glasfenster im neuerbauten
Chor der Sebalduskirche stiftete. Das Gebäude,
das deutlich erkennbar aus zwei Anwesen
zusammengefügt ist, erhielt erst 1482 seine
heutige Form. Besitzer war ein Kaufmann, danach
der landesverräterische Ratsherr Anton Tetzel
und im 17. Jahrhundert die Juristenfamilie
Fetzer. 1943 brannte der Dachstuhl ab, das Haus
überlebte als ein Baudenkmal von höchstem Rang
(Renovierung 1995 - 1997, 1998 Denkmalpreis der
Hypo-Kulturstiftung).
Glöckleinsgasse
Die
Glöckleinsgasse, die vom Sebalder Platz zum
Rathausplatz führt, hat ihren Namen vom
ehemaligen Original Bratwurst-Glöcklein, einer
alten Nürnberger Gaststätte, die 1944 durch
Bombenangriffe vollständig vernichtet wurde. Von
dieser Stelle aus hatte die Nürnberger
Rostbratwurst ihren Anfang genommen. Das
Bratwurstglöcklein war ursprünglich an die
ebenfalls nicht mehr existierende Moritzkapelle,
gegenüber der Sebalduskirche, angebaut. Heute
nennt sich das Restaurant »Goldenes Posthorn«
auch »Bratwurst-Glöcklein«.
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