Der Schleifersteg verbindet die Karlstraße mit dem
Straßenzug »Zwischen den Fleischbänken«. Er
hat seinen Namen von der Schleifermühle, die in
früheren Zeiten einmal hier stand. An der
Straße »Zwischen den Fleischbänken« hielten
in früheren Zeiten die Metzger ihr Fleisch auf
Bänken feil. Hier zweigt die Winklerstraße in
Richtung Sebalduskirche ab, eine
steinerne Treppe führt hinauf zur
Fleischbrücke.
»An der Fleischbrücke« nennt man die Straße
über die Fleischbrücke bei den Fleischbänken.
Die Fleischbrücke wurde im Stil der Venediger
Riaoltobrücke erbaut und überspannt in einem
einzigen mächtigen Bogen die Pegnitz. Sie
erhielt ihren Namen nach dem reichsstädtischen
Schlachthaus, dem am nördlichen Brückenkopf
befindlichen Fleischhaus. Die witzige,
lateinische Inschrift unter der Ochsenskulptur
besagt: »Alles hat seinen Ursprung und Anfang,
doch siehe, der Ochse, den Du hier erblickest,
ist nie ein Kalb gewesen.« Das Ochsenportal
diente früher als Eingangstor zum Fleischhaus. |
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