| Die Universitätsstadt
Erlangen liegt am Ludwigskanal, an der Rednitz
und an der Schwabach nördlich von Nürnberg. Die
beiden Flüsse Regnitz und Schwabach
durchfließen die Stadt und vereinigen sich im
nördliche Stadtgebiet. Seit
1824 sind die beiden Stadtkerne Altstadt (um
1362) und die 1686 gegründete Neustadt
(Hugenottensiedlung) miteinander verbunden. Die
Stadt liegt 279 Meter über NN. Im Norden der
Stadt erhebt sich der 334 Meter hohe
Burgberg, der eine natürliche Abgrenzung
gegenüber der Fränkischen Schweiz und eine
Wetterscheide bildet. Erlangen
ist eine kreisfreie Stadt im bayerischen
Regierungsbezirk Mittelfranken. Die Stadt ist
Sitz des Landkreises Erlangen-Höchstadt und mit
gegenwärtig 104.000 Einwohnern die kleinste der
insgesamt acht Großstädte des Freistaates
Bayern. Zusammen mit den Städten Nürnberg und
Fürth bildet Erlangen einen Städteverbund, der
eines der 23 Oberzentren des Freistaates Bayern
darstellt. Gemeinsam mit ihrem Umland bilden sie
die Metropolregion Nürnberg, eine von elf
Metropolregionen in Deutschland. Die
Einwohnerzahl der Stadt überschritt im Jahre
1974 die Grenze von 100.000, wodurch Erlangen zur
Großstadt wurde. Heute wird die Stadt vor allem
durch die Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen-Nürnberg und zahlreiche Niederlassungen
des Elektrokonzerns Siemens AG geprägt.
Der
Landkreis
Erlangen-Höchstadt
(Regierungsbezirk Mittelfranken) mit seinen 25
Gemeinden umfaßt eine Fläche von 564 qkm und
zählt ca. 130.000 Einwohner.
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