| Alljährlich
zu Pfingsten suchen ehemalige Studenten der
Universität und frühere Einwohner Erlangens,
die jetzt in der Fremde leben müssen, wieder
ihre Heimatstadt auf. Zu dieser Zeit findet die
bekannte Bergkirchweih statt, das größte und
schönste Bierfest Nordbayerns. Unter alten,
schattigen Bäumen treffen sich Leute aus nah und
fern, um ausgiebig zu feiern und das süffige,
extra gebraute Bergkirchweihbier zu genießen.
Während man früher die Brotzeit samt Besteck zu
Hause einpackte und auf dem Burgberg nur das Bier
kaufte, gibt es heute vielfältige Möglichkeiten
der Bewirtung. Natürlich gehört heute ein
umfangreicher Vergnügungspark dazu, besonders
das weithin sichtbare Riesenrad. Kommt
man aus Richtung Erlanger Altstadt über die
Bergstraße zur Bergkärwa, sehen wir zur Rechten
das Schächtner's Festzelt, dahinter Dinkels
Frankendorf und nach der Einmündung des
Schützenweges das Altstädter Schießhaus. Die
Bergstraße mündet in den Straßenzug »An den
Kellern«. Nach rechts geht es zum
Vergnügungspark und zu den Kellern, nach links
zu weiteren Kellern, Biergärten und zum großen
Bierzelt. Bierkeller befinden sich also in beiden
Richtungen. Auf der Straße »An den Kellern«
rechts von der Bergstraße befinden sich
Henninger-Keller, Steinbach-Keller, FSV-Keller
(Tucher-Keller), Hartmann-Keller, Müllers
Bergstation am Weller-Keller, Helbig-Keller,
Goldmann Keller und Birkner-Keller. Links von der
Bergstraße sind Hofbräu-Keller, Niklas-Keller,
Hübner-Keller, Erich-Keller und Entlas-Keller.
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