Alljährlich
um den Namenstag der Heiligen Anna (26. Juli)
feiert man im oberfränkischen Forchheim zehn
Tage lang das Annafest. Es dauert von Samstag bis
zum übernächsten Montag. Die Annaverehrung und
der Annakult, die Annawallfahrt mit
anschließender Rast und Einkehr auf den Kellern
und die Aufnahme des Schießbetriebes ab 1840 im
Bürgerwald trugen zur Entstehung dieses Festes
bei. Die weithin bekannte und
gut besuchte Riesen-Kirchweih spielt sich in den
schattenspendenden Eichen- und Buchenbäumen des
weitläufigen Forchheimer Kellerwaldes ab,
wodurch eine einzigartige Atmosphäre entsteht.
Im Vergleich zu anderen Festen in der Gegend ist
dann auch das Gedränge nicht übermäßig groß,
weil der großflächige Kellerwald für die
zahlreichen Besucher genug Platz bietet: 30.000
Sitzplätze gibt es dort. Bierzelte und
Bierhallen sind allerdings nicht vorhanden. Etwa
eine halbe Million Besucher freuen sich an zehn
Tagen über das bunte Treiben mit zahlreichen
Schau- und Fahrgeschäften, die vielen
Bratwurst-, Grill- und Imbißbuden, die zünftige
Musikkapellen und natürlich das köstliche Bier,
das überwiegend von den einheimischen Brauereien
kommt.
In vielen Kellerwirtschaften kann man auch
außerhalb den Annafestzeiten gemütlich Bier und
Brotzeit genießen. Eichhornkeller (Brauerei
Eichhorn), Hebendanzkeller (Brauerei Hebendanz),
Rappenkeller (Brauerei Löwenbräu Buttenheim),
Schäffbräukeller (Brauerei Wolfshöher),
Schößla-Keller (Brauerei Hebendanz) und
Stäffela-Keller (Brauerei Wolfshöher) haben zur
Sommerzeit geöffnet, Glockenkeller (Brauerei
Wolfshöher), Kaiser-Keller (Brauerei
Wolfshöher), Löwenbräukeller (Brauerei
Löwenbräu Buttenheim), Nederkeller (Brauerei
Neder), Schützenkeller (Brauerei Wolfshöher)
und Weiß-Taubenkeller (Brauerei Eichhorn)
ganzjährig. Eine Aufstellung der Keller finden
Sie hier.
Auf allen Kellern ist auch das Mitbringen der
eigenen Brotzeit erlaubt.
Weitere Infos vom Forchheimer Annafest finden Sie
auf annafest.info! |
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